Handwerk als Bildungsinstrument: Die Intelligenz
Und dann geht es los! Mit dieser Intelligenz
nämlich, die im übrigen nicht nur auf geistigem Gebiet angesiedelt
sondern breit gefächert ist, wird nun Faktenwissen gelernt,
miteinander verknüpft, ausgebaut und erneuert.
Das Bildungswesen strukturiert sich hauptsächlich durch die
Bereiche Kinderbetreuung (Wer hätte das gedacht: Bereits
Kindertageseinrichtungen verfügen über einen eigenständigen
Bildungsauftrag!), Schule und angrenzende Bereiche,
Hochschulausbildung und persönliche Weiterbildung. Das Handwerk ist
aus dem Bildungswesen nicht wegzudenken, hat es doch im Bereich
beruflicher Bildung seinen festen Platz. So genannte primäre
Sozialisation findet im Elternhaus statt, dort bildet das Kind
seine Persönlichkeit im Rollenlernen, im Verhalten usw. So genannte
sekundäre Sozialisation ereignet sich in Schule und Ausbildung.
Hier kommt dem Betrieb eine wichtige Aufgabe zu, denn im Rahmen
beruflicher Sozialisation nimmt er seinen Auftrag zu Bildung und
Erziehung Auszubildender wahr.